Die bunte (Schein-)Welt des Wurstelpraters

In Wien gibt es den Prater. Ein Erholungsgebiet, von dem der bekannte Wurstelprater eigentlich nur ein kleiner Teil ist. Der Wurstelprater ist ein Vergnügungspark mit Fahrgeschäften, „Fressbuden“ und vielen bunten Lichtern und lauter Musik. Er verspricht kurzweiliges Vergnügen für wenige Euros, wobei manche der Fahrgeschäfte schon recht viel Geld für ein paar Minuten Vergnügen nehmen. Ja, es ist sicher eine Scheinwelt, aber einige der Fahrgeschäfte sind auch technische Meisterwerke und sicher ist die Organisation von so einem Vergnügungspark auch nicht ganz so einfach. Und es gibt dort auch viel Tradition. Und natürlich auch viele Fotomotive…

Beim fotografieren habe ich mich bemüht, eine relativ lange Belichtungszeit „aus der Hand“ zu verwenden, um die Bewegungsunschärfe zur Darstellung der Dynamik zu verwenden. Hat mal besser, mal schlechter geklappt und ging bisweilen auch zu Lasten der Schärfe….

Das Foto zeigt ein Riesenrad, im Vordergrund ist eine Achterbahn

  • Blende: ƒ/4.5
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Belichtungsvorgabe: -1EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 34mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/125s

Dasa Foto zeigt ein beleuchtetes Riesenrad

  • Blende: ƒ/4
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Belichtungsvorgabe: -1EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/100s

Dasa Foto zeigt ein laufendes, beleuchtetes Fahrgeschäft (Karussell)

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Belichtungsvorgabe: -1EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 32mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/30s

Das Foto zeigt eine beleuchtete, aber leere Rutsche für Rummel (mehrere Rutschbahnen nebeneinander, höher als eine normale Rutsche)

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/15s

Dasa Foto zeigt den Eingang zu einem "Alaskatrail", darüber die beleuchteten Teile von weiteren Fahrgeschäften, rechts im Hintergrund ein Baustellenkran.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 21mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/15s

Das Foto zeigt ein bleuchtetes Fahrgeschäft

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/10s

Dasa Foto zeigt ein bleuchtetes Riesenrad

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 19mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/10s

Das Foto zeigt ein beleuchtetes Fahrgeschäft, welches aus einer sich schnell rotierenden, geneigten Scheibe besteht.

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 24mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/10s

Dasa Foto zeigt das bleuchtete "Wiener Riesenrad", ein eher historisches Riesenrad

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 19mm
  • ISO: 800
  • Verschlusszeit: 1/10s

Die drei Kandidaten

Morgen am 15. September sind hier in der Samtgemeinde Bürgermeister-Wahlen. Es kandidieren die folgenden Herren:

Alle drei Kandidaten haben Wahlplakate von sich in der Region aufgehängt, und es ist recht interessant, welche Unterscheide und Gemeinsamkeiten es gibt.

Das Foto zeigt den Bürgermeister-Kandidaten Michael Waßmann auf einem Werbeplakat auf dem FahrradDas Foto zeigt ein Werbeplakat des Bürgermeister-Kandidaten Thomas Mertens inkl. Angabe der Homepage.Das Foto zeigt ein Wahlplakt des Bürgermeister-Kandidaten Dirk NeumannDas Foto zeigt die Plakate der Bürgermeister-Kandidaten Michael Waßmann und Dirk Neumann übereinander an einer LaterneZwei Kandidaten, Dirk Neumann und Michael Waßmann, haben das gleiche, „klassische“ Format für Plakate gewählt. Der dritte Kandidat hat etwas größere Plakate, welches nicht an die Laternen passt, verwendet.

Allen drei Kandidaten haben eher klassische Herrenkleidung verwendet: Hemd und Sakko, wobei ein Kandidat auf einigen Plakaten auf das Sakko verzichtet hat. Zur Krawatte hat nur Thomas Mertens gegriffen. Er war auch der einzige, der auf dem Plakat die Adresse seiner Homepage mit angegeben hat.

Aus fotgrafischer Sicht finde ich es ganz spannend, das nur einer der Kandidaten, Michael Waßmann, die Möglichkeit den Hintergrund in seine Plakate mit einzubeziehen, genutzt hat. Die beiden anderen Kandidaten haben sich auf den Bildern freischneiden lassen. Und, er hat di eMöglichkeiten gut genutzt. Das Fahrrad symbolisiert sehr gut Aktivität für die Gemeinschaft, das Bild mit dem Raps die Verbindung mit der Region. Wobei ich es bei den Herren Waßman und Neumann schon hilfreich gefunden hätte, wenn dort auch die Homepage für weitere Informationen mit angegeben wäre.

Morgen ist Wahltag. Ich hoffe, der bessere der drei Kandidaten gewinnt. Und ich hoffe auch, das wir danach einen Bürgermeister kriegen, der nicht nur verwaltet, sondern auch gestaltet. Und der auch weiß, das er der Bürgermeister aller Menschen in der Samtgemeinde ist. Nicht nur der Bürgermeister von bestimmten Gruppen.

Noch drei Hinweise:

  • Ich habe die Wahlplakate hier in Winnigstedt verwendet und kann natürlich nicht ausschließen, das die Kandidaten noch weitere Motive plakatiert haben. Bewusst wahrgenommen habe ich sie aber nicht.
  • Auch die Grünen, welche Michael Waßmann unterstützen, haben plakatiert. Allerdings ein Themen-Plakat mit Texte.
  • Ich weiß nicht, wie lange die Wahlwerbungs-Internetseiten noch aktiv bleiben.

Sechs Schwarz-/Weiß-Fotos aus Mattierzoll

Zu Winnigstedt gehört auch der Ortsteil Mattierzoll. Unter dem Schlagwort Mattierzoll gab es hier schon öfter Fotos aus Mattierzoll. Und trotz sicher nicht optimalem Wetter habe ich heute morgen auch wieder ein paar Fotos in Mattierzoll gemacht. Es sind Bilder, die vor allem das alte Zeigen.  Es gibt in Mattierzoll leider viele leerstehende Industriegebäude, aber auch ein paar heute bewohnte Gebäude, die einst zu anderen Zwecken gebaut wurden. Das liefert viele Motive, aber irgendwie auch das Gefühl, in einem sterbenden Ort zu sein. Aber vielleicht wird es ja auch irgendwann in Mattierzoll wieder etwas neues geben.

Das alte Bahnhofsgebäude von Mattierzoll. Es ist aus massivem Stein, über der Eingangstür kann man die Inschrift "Mattierzoll" und klein "Reichsb." erkennen.

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 19mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/200s

Ein Fenster mit zerbrochenem Scheiben an einer Wand aus beschädigten Schieferplatten.

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 26mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/200s

Dasa alte Stellwerksgebäude von Mattierzoll

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 34mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/400s

Die Ruine einer technischen Anlage auf dem ehemaligen Industriegelände von Mattierzoll

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 37mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/320s

Foto auf dem ehem. Industriegelände in Mattierzoll. Auf der rechten Seite sind die alten, leerstehenden Industriegebäude

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 46mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/250s

Auf dem ehem. Industriegelände in Miattierzoll. Man sieht die alten Gebäude, rechts die reste einer LKW-Waage.

  • Blende: ƒ/9
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 19mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/500s

Mattierzoll befindet sich hier:

 

Hass

Dieses Foto ist an der historischen Stadtmauer von Nürnberg entstanden. Links die Stadtmauer, rechts der kleinen Gasse relativ normale Gebäude. Und auf einem der Gebäude die Schmiererei „Hate“, also „Hass“. Hass in einer eigentlich sehr schönen Umgebung.

Das Foto zeigt eine kleine gepflasterte Gasse an der Nürnberger Stadtmauer. Die historische Stadtmauer ist links, rechts stehen Gebäude. Das erste Gebäude hat eine rosa Fassade, etwa in Höhe eines Haltverbotschildes wurde mit schwarzem Stift das Wort "Hate" auf die Fassade geschrieben, man kann weitere Garffittis erahnen.

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Februar, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 21mm
  • ISO: 250
  • Verschlusszeit: 1/60s

Das Foto ist etwa hier entstanden:

Saisonende in schwarz und weiß

Heute gibt es mal wieder eine Expedition in das Fotoarchiv. Und in die analoge s/w-Fotografie. Im Jahr 2010 waren wir ziemlich zum Ende der Saison in Sozopol, und dort sind nicht nur die schon gezeigten Farbfotos entstanden. Einmal habe ich auch einen Ilford XP2 in die Kamera getan und damit die folgenden Fotos gemacht. Sie zeigen schön, was vom Tourismus übrig bleibt.

Das s/w-Foto zeigt den Strand von Sozopol zum Saisonende, der Verkaufsstand ist geschlossen und verramelt, der Rettungsschwimmer-Posten ist leer und am Strand sind keine Menschen zu sehen.Das s/w-Foto zeigt ein verrammeltes Lokal an der Strandpromenade von SozopolDas s/w-Foto zeigt den Strand von Sozopol, es stehen nur noch wenige Sonnenschirme und Menschen sind auch kaum zu sehen.Das Foto zeigt den Strand von Sozopol, es sind keine Touris zu sehen, der Rettungsschwimmer-Turm ist leer, dafür liegt viel Müll rum. Ein einsamer Sonnenschirm ist zu sehen.Wie schon geschrieben, die Fotos sind ganz klassisch mit einem Ilford XP2+ in der Kamera entstanden. Sozopol liegt in Bulgarien an der Schwarmeerküste:

Das tote Gleis

Dieser Schnappschuß ist am letzten Freitag kurz vor Schöppenstedt entstanden. Der Feldweg von Watzum kreuzt dort die Trasse der ehem. Bahnstrecke Wolfenbüttel-Oschersleben. Eine Bahnstrecke, welche durch die Deutsche Teilung natürlich unterbrochen wurde. Dennoch war die Strecke von Schöppenstedt bis Jerxheim noch bis vor einigen Jahren in Betrieb, und von Jerxheim ging es über die Bahnstrecke Jerxheim-Helmstedt weiter. Aber auch diese Strecke ist zum größten Teil Geschichte, sie wurde für den inzwischen auch erschöpften Tagebau Schöningen unterbrochen, ein Rest der Strecke dient noch der Verbindung des Kraftwerks Buschaus mit Helmstedt.

Als Kind und als junger Mann habe ich noch den Personenverkehr auf dieser Strecke erlebt. In Schöningen gab es noch ein mechanisches Stellwerk, und außerhalb der Zeiten der Zugbegegnung hat der Fahrdienstleiter dort Fahrkarten verkauft. Heute sind die Bahnhöfe geschlossen, vieles verfällt und die Natur holt sich ihre Flächen zurück. Die Menschen fahren mit dem Auto oder ziehen gleich ganz weg. So sieht es aus, in der niedersächsischen Pampa…

Das s/w-Foto zeigt ein von Büschen überwachsenes Eisenbahngleis. Links vom Gleis steht ein Form-Hauptsignal, welches den Haltbegriff anzeigt.

  • Blende: ƒ/2.8
  • Kamera: Canon PowerShot A2400 IS
  • Aufgenommen: 23 November, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 5mm
  • ISO: 250
  • Verschlusszeit: 1/30s

Das Foto ist etwa hier entstanden:

 

Die Hummel an der Kürbisblüte

Der Sommer geht so langsam zu Ende und am Himmel sind dunkle Wolken. Hoffentlich schaffe ich noch die ganzen Blüten, bevor es mit dem Regen los geht….

Wobei es natürlich sehr schön ist, wenn die Zweibeiner in ihren Gärten auch Blüten und andere Nahrungsquellen für uns Fluginsekten haben. Manche von diesen seltsamen Wesen versuchen ja in ihrer Dummheit sogar so nützliche Insekten wie uns zu erschlagen. Wie können die nur glauben, das sie die einzigen intelligenten Lebewesen auf diesem Planeten sind?Das Foto zeigt die gelbe Blüte einer Kürbispflanze. Aus der Blüte kriecht gerade eine Hummel

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 2 September, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 136mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/80s

(Das Foto ist bei uns im Garten entstanden, die Blüte gehört zu einer Kürbiss-Pflanze)

Stolpersteine in Mannheim und Ludwigshafen

Die Stolpersteine sind ja ein durchaus umstrittenes Kunstprojekt. Und ich muß sagen, das ich einen Teil der Kritik, insbesondere das man auf diesen Denkmälern mit den Füßen herumtritt, schon verstehe. Dennoch, die Kunst ist frei und wahre Kunst ist nur selten unumstritten.

Allerdings ist es Gunter Demning mit den Stolpersteinen gelungen, eine Tatsache sehr schön zu verdeutlichen: Die Opfer des Nationalsozialismus waren Menschen wie wir alle und lebten Mitten in der Gesellschaft, bis sie abgeholt wurden. Und das ist etwas, was wohl alle Diktaturen gemeinsam haben: Es kann jeden Treffen, das er abgeholt, verschleppt und ermordet wird. Umso mehr bin ich besorgt darüber, dass es immer mehr Menschen gibt, welche sich nach einer „Starken Führung“ zurück sehnen. Und das inzwischen sogar im Bundestag und in vielen Landtagen eine Partei sitzt, welche ganz offen davon spricht, ihre Gegner zu „Jagen“ oder Menschen zu „entsorgen“.

Es gab hier im Blog ja bereits ein paar Fotos von den Stolpersteinen in Mattierzoll. Während unseres Urlaubs sind wir auch ein paar Stolpersteinen in Ludwigshafen und Mannheim begegnet. Diese möchte ich hier als kleine Anregung zum Nachdenken zeigen.

Das Bild zeigt drei Stolpersteine auf dem Fußweg. Beschriftung: 1. "Hier wohnte Adolf Grombacher, JG. 1880, Deportiert 22.10.1940, Gurs, Ermordet 11.8.1942"; 2. "Hier wohnte Bertha Strauss, geb. Löw, JG. 1874, Depotiert 1940, GURS, Tot in Rivesaltes"; 3.: "Hier wohnte Meathilde Seelig, Jg. 1880, Deportiert 22.10.1940, Gurs, Ermordet 1942 in Auschwitz",

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 20 Juli, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 55mm
  • ISO: 1000
  • Verschlusszeit: 1/125s

Das Foto zeigt einen im Fußweg verlegten Stolperstein: "Hier wohnte Viktor Link, Jg. 1894, Denunziert, Erschossen 11.9.1944"

  • Blende: ƒ/6.3
  • Kamera: Canon PowerShot A2400 IS
  • Aufgenommen: 21 Juli, 2018
  • Blitz: Ja
  • Brennweite: 21.174mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/40s

Das Autowrack am Grenzturm

Bild

Es war heute morgen kalt, und auch wenn die Sonne sich nach kräften bemühte, der Wind ist ganz schon durch das große Bruch gepfiffen. Und so war es nur eine recht kurze Fahrradrunde, bei der ich aber auch am alten Grenzturm bei Mattierzoll vorbeigekommen bin. Ich mag an diesem Ort. Er erinnert mich daran, das die Grenze, die in meiner Kindheit völlig undruchdringlich war, heute Geschichte ist.

Doch leider ziehen die Autos nicht nur einfach vorbei, es liegt auch eine Menge Abfall um den Grenzturm herum, und sogar ein altes Auto ist dort abgestellt. Beschädigt, zerstört und in diesem Zustand wohl ganz einfach Schrott. Natürlich kenne ich die Geschichte, wie das Auto dort hingekommen ist, nicht. Wahrscheinlich ist, das jemand nur die Entsorgungskosten sparen wollte, aber vielleicht gibt es doch eine andere Geschichte hinter diesem Wrack, das Leben spielt uns Menschen ja manchmal seltsame Streiche.

Das s/w-Foto zeigt ein ausgeschlachtetes, vandaliertes Auto vor dem Grenzturm in Mattierzoll

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 25 Februar, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 24mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/500s

Erneut das ausgeschlachtete Auto, man sieht das im Fahrzeuginneren alle möglichen Teile des Autos rumfliegen und die Reifen abmontiert wurden.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 25 Februar, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 26mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/200s

Das Auto von Vorne, die Türen sind auf, die Scheiben aingeschlagen, die Frontscheibe gesplittert und die Leuchten zerstört.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 25 Februar, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 24mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/100s

Detail aus dem Fußraum: Der Gurt, daneben Glassplitter und Keramiksplitter, die wohl nicht von dem Auto stammen.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 25 Februar, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 140mm
  • ISO: 800
  • Verschlusszeit: 1/320s

Die andere Seite des Autowracks, man sieht den Ursprung der Keramiksplitter: Irgendjemand hat beim Aufbocken des Autos einen alten Reifen und ein altes Waschbecken verwendet.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 25 Februar, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 17mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/200s

(Die Fotos wurden mit ShowFoto in s/w-Bilder umgerechnet).

Der Grenzturm liegt hier:

 

Der Müll in der Ilse

Heute gibt es mal wieder Fotos, die weder handwerklich noch vom Motiv her sonderlich „schön“ sind, es sind Schnappschüsse. Von etwas, was mich doch bewegt hat.

Es ist noch nicht lange her, da sind wir mit Freunden in Hornburg ein wenig wandern gewesen. Eine kleine Runde, die uns auch am Fluß Ilse entlang geführt hat. Es hatte in den Tagen vor unserer Wanderung viel geregnet, und so führte der Fluß viel Wasser. Irgendwann im Laufe der Wanderung sind wir an einem kleinen Wehr vorbei gekommen, und dort sah man, das viel Kram angeschwemmt wurde. Und leider waren zwischen Ästen, Stöcken und anderem „natürlichen“ Material auch leere Flaschen, Kanister und sonstiger Müll zu sehen, Glas, Plastik und auch ein alter Autoreifen. Irgendwie war all das in den Fluß gekommen und wurde mitgeschwemmt. Ja, sicher, die großen Dinge kann man irgendwie rausfischer und entsorgen, aber was ist mit den kleinen Partikel, die das Wasser mit all seiner Kraft schon abgeschliffen hat? Sie bleiben im Fluß, bleiben in der Nahrungskette und landen irgendwann wohl auch auf unseren Tellern. Und so verwenden wir Menschen mal wieder unsere Umwelt. Und sicher nicht zum besseren…

Das Foto zeigt Treibgut an einem Wehr, zwischen Ästen und anderem natürlichen Material sieht man leere Flaschen, Kanister und sonstiger Müll sowie einen Autoreifen

  • Blende: ƒ/4.5
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 14 Januar, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 200
  • Verschlusszeit: 1/200s

Das Foto zeigt Treibgut an einem Wehr, zwischen Ästen und anderem natürlichen Material sieht man leere Flaschen, Kanister und sonstiger Müll sowie einen Autoreifen

  • Blende: ƒ/5
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 14 Januar, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 37mm
  • ISO: 200
  • Verschlusszeit: 1/125s

Das Foto zeigt Treibgut an einem Wehr, zwischen Ästen und anderem natürlichen Material sieht man leere Flaschen, Kanister und sonstiger Müll sowie einen Autoreifen

  • Blende: ƒ/4.9
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 14 Januar, 2018
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 46mm
  • ISO: 200
  • Verschlusszeit: 1/125s