Tongrube Riegelstein

Auch wenn der Bergbau ja immer wieder zu schweren Umweltschäden und Landschaftsveränderungen führt, eine gewisse Faszination übt er schon auf mich aus. Was vielleicht auch daran liegen kann, das ich im Bergbau meine Lehre gemacht und nach dem Studium noch einige Zeit als Ingenieur gearbeitet habe. Hier zwei Fotos von der historischen Tongrube Riegestein im Schutzgebiet Erdekraut bei Eisenberg (Pfalz).

Ds Foto zeigt ein altes Grubengebäude mit Förderturm, der Förderturm ist ganz mit Metall verkleidet. Vorne am Gebäude sind über einem Tor Eisen und Schlägel angebracht und darunter steht in Metallbuchstaben "Tongrube Riegelstein"

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 26 März, 2022
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 19mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/500s

Eine Landschaftsaufnahme. Etwa in der MItte den Bildes ist ein großer Teich, dahinter das Grubengebäude mit dem Förderturm und Wald. Im Hintergrund kann man Städte und Gebäude erahnen, im Vordergrund ist eine recht wilde Wiese.

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 26 März, 2022
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/400s

Das ganze ist etwa hier:

Trübe, verlorene Zeiten und Orte

Es ist November. Der graue Monat zwischen dem farbenfrohen, herbstlichten Oktober und den fröhlichen Lichtern des kalten, weihnachtlichen Dezembers. Einer spontanen Idee folgend führte die heutige Radtour über die Feldwege bei Mattierzoll und dort ist auch diese Foto von einem alten, verfallenden Stellwerksgebäude entstanden. Die „verlorenen Orte“ oder „Lost Places“ sind ja schon seit einiger Zeit ein Thema in der Fotografie. Ein Thema, was zwar bei mir viele Fragezeichen erzeugt, aber doch irgendwie spannend ist. Es ist faszinierend, was es alles in der Vergangenheit mit hohem Aufwand gebaut wurde, dann nicht mehr gebraucht wurde (oder als nicht mehr Zeitgemäß galt) und so verloren ging…. Aber auch die Zeit kann verloren gehen. Wir sind heute in der vierten Corona-Welle, das zweite Pandemie-Weihnachten steht vor der Tür und die Forderungen nach einem weitern Lockdown werden lauter. Auf der anderen Seite sind viele Menschen nur genervt von den Maßnahmen. Und auch der Alltag ist komplizierter geworden, so das es verständlich ist, das Dinge auf die Zeit „nach“ Corona verschoben werden. Und so tröpfelt die Zeit vor sich hin. Und leider verzögern sich auch Dinge und Problemlösungen, die eigentlich dringend sind…

Vor einem Jahr habe ich um diese Zeit auch Arbeit und Zeit in den Aufbau eines Impfzentrums gesteckt (Hier dazu ein Beitrag). Das Zentrum ist heute abgebaut und die Politiker, die es geschlossen haben, fordern zum Teil die Wiedereröffung…. Verrückte Zeit. Ja, es gibt keinen einfachen Weg raus aus der Pandemie und ich glaube auch nicht, das es Maßnahmen gibt, die Wunder bewirken. Dennoch wünsche ich mir, das sich die Zeiten wieder ändern.

Ds Foto zeigt ein altes, verfallenes Stellwerksgebäude, welches von der Natur schon langsam überwuchert wirid. Die Fenster sind entweder kaputt oder notdürftig mit irgendwelchem Kram zugemacht, unter dem Schild Mattierzoll hat irgendjemand das Wort "PRIVAT" geschrieben. Es sieht alles verlassen aus.

Schnappschüsse aus der Innenstadt von Hornburg

Die Stadt Hornburg ist eine kleine Stadt im Landkreis Wolfenbüttel. In der kleinen Innenstadt gibt es auch viele kleine, alte Häuser. Kürzlich musste ich in Hornburg ein wenig auf die Ferigstellung einer Fahrrad-Inspektion von meinem Liegedreirad warten und hatte die Gelegenheit, ein paar Schnappschüsse zu machen.

Ds Foto zeigt eine schmale Kopfsteinpflaster-Straße, rechts und Links davon stehen dicht an dicht Fachwerkhäuser. Auf der LInken Seite kann man ein Schaufester erkennen. Weiter hinten macht die Straße eine Kurve nach Links und es ist etwas grün am Straßenrand, ausserdem Parkplätze für Autos.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 14 August, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 28mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/100s

Das Foto zeigt eine kleine Straße, Rechts und LInks stehen Fachwerkhäuser. Es gibt eine Einmündung und die Straße macht einen Bogen, dort sieht man Geschäfte.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 14 August, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 32mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/320s

Blick entlang einer kleinen Kopfsteinflaster-Straße, Rechts und LInks stehen Fachwerkhäuser. An einem der Häuser rechts sind am Obergeschoß Blumenkästen mit Roten Blumen angebracht, weiter hinten steht ein Kleintransporter.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 14 August, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 17mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/500s

Blick von einer Einmündung auf eine kleine, von Fachwerkhäusern und anderen alten Häusern gesäumte Straße. Man sieht die Sonnenschirme eines Straßen-Restaurants.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 14 August, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 21mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/400s

Klosterruine Limburg bei Bad Dürkheim

Gestern waren wir mal wieder in Bad Dürkheim und sind zur Klosterruine Limburg gewandert. Davon möchte ich hier ein paar Fotos zeigen.

Das Foto von einem alte, leicht rötlichen Turm der Klosterruine Limburg bei Bad Dürkheim.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 31 Juli, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 21mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/80s

Detailaufnahme einer kleinen, durch Stahlstreifen vergitterten Öffnung in der Turmmauer der Klosterruine Limburg

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 31 Juli, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 30mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/60s

Eine Innenaufnahme im "Hof" der Klosterruine Limburg bei Bad Dürkheim. Der Blick geht durch einen Rundbogen und man kann hinten die Reste eines Turms erkennen. Im Klosterhof (das Dach fehlt) stehen Bäume.Und der Blick über Bad Dürkheim hin zum Rhein mit den Großstädten Ludwigshafen und Mannheim:

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 31 Juli, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 21mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/200s

Die Klosterruine liegt hier:

Der römische Steinbruch „Kriemhildenstuhl“ bei Bad Dürkheim

Bad Dürkheim in der Pfalz, gelegen direkt am Rand des Pfälzer Walds und für dein Weinbau, ein Riesenfaß und einen Wurstmarkt bekannt, hat eine sehr lange Geschichte. Hie haben sich schon die Römer niedergelassen, Wein angebaut und ihre Spuren in Form des Steinbruchs „Kriemhildenstuhl“ für die Nachwelt hinterlassen. Wir waren da heute ein wenig wandern und drei Fotos, die im und am Steinbruch entstanden sind, möcht ich gerne hier zeigen.

Eine Landschaftsaufnahme hoch über der Stadt Bad Dürkheim. Rechts steht im vorderen Bildteil eine Fau und schaut nach unten auf die Stadt. Hinter der Stadt geht es in der Rheinebene weiter, man sieht Felder und kann am Horizont weitere Städte erahnen.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 10 Juli, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/100s

Eine Landschaftsaufnahme hoch über der Stadt Bad Dürkheim. Man sieht die Häuse der Stadt und dahinter die Rheinebene mi weiten Feldern und kann im Hintergrund weitere Städte erahnen.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 10 Juli, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/160s

Das Foto zeigt einen alten Steinbruch aus römischen Zeiten. Auf den Steinen wachsen inzwischen Büsche und Bäume, man sieht aber an den geraden, gemoetrischen Bruchkanten deutlich, das Menschen hier zu Werk waren und das nicht natürlich entstanden sein kann.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 10 Juli, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/400s

Der Steinbruch liegt etwa hier:

Schacht Asse II

Der Bergbau hat Teile von Deutschlands ganz wesentlich geprägt. Und auch wenn die Zahl der aktiven Bergewerke in Deutschland inzwischen relativ gering ist, man trifft doch öfter auf Hinterlassenschaften des Bergbaus. Alte Gebäude, aber auch massive Landschaftsveränderungen und Umweltschäden. Ein Bergwerk, welches immer mal wieder in die Presse kommt, ist die Schachtanlage Asse in Remlingen in Niedersachsen. Und meist sind die Schlagzeilen über dieses marode Salzbergwerk, in dem Atommüll eingelagert wurde, sehr schlecht… Ich wohne nur wenige Kilometer von diesem Bergwerk entfernt, habe dort vor etlichen Jahren auch meine Berufsausbildung gemacht und bin heute morgen mal bei einer recht ausgiebigen Radrunde vorbei gefahren und hatte die Kamera dabei.

Das Foto zeigt das zweirädigere Fördergerüst der Schachtanlage Asse II in der Mitte, rechts und LInks wird das Bild durch große Metallsilos begrenzt.

  • Blende: ƒ/11
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 27 Juni, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 55mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/800s

Der obere Teil mit den beiden Seilscheiben des Fördergerüsts der Schachtanlage Asse II

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 27 Juni, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 140mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/800s