Noch ein Foto von den weihnachtlichen Nachtfoto-Experimenten: Der Sternenhimmel.
- Blende: ƒ/5
- Kamera: DMC-G6
- Blitz: Nein
- Brennweite: 14mm
- ISO: 800
- Verschlusszeit: 60s
Da gestern eine schöne, sternenklare Nacht war und ich in einem Buch unter dem Weihnachtsbaum ein paar Anregungen gefunden habe, bin ich gestern abend nochmal mit der Kamera und dem Stativ losgezogen um Fotos vom Sternenhimmel zu machen. Es ist schon ein spannendes Thema, nur doch sehr vom Wetter abhängig. Und bitterkalt war es auch. Mal sehen, wann ich da mal wieder zum üben komme…
Die Fotos sind etwa hier entstanden:
Für die Nachtfotografie ist der Oktober ein schöner Monate, es wird relativ früh dunkel und es ist noch nicht so kalt, das der Hintern zu sehr friert… 🙂 Und so bin ich gestern mal losgezogen und habe diese Bilder gemacht.
Die Fotos sind etwa hier entstanden:
Eine nächtliche Straßenszene in Hartmannshof (Gemeinde Pommelsbrunn).
Die Aufnahme ist etwa hier entstanden:
Gestern abend hatte ich Zeit und Lust auf ein wenig Nachtfotografie und bin mal nach Mannheim zum Hauptbahnhof und dann zum Rheinufer gegangen. Die folgenden Bilder möcht eich da gerne zeigen…
Bei folgendem Bild ist ein Binnenschiff durchgefahren.
Die älteren werden sich erinnern, in Ludwigshafen-Oggersheim hat mal ein relativ bekannter Bundeskanzler gelebt. Ansonsten ist Oggersheim aber ein eher beschaulicher Ortsteil von Ludwigshafen und aus einer spontanen Idee heraus habe ich da mal einen kleinen Fotowalk gemacht.
Begonnen hat er mit ein wenig Eisenbahn….
Danach gab es dann diesen kleinen Schilderwald, wobei mich das rechte Verkehrsschild schon etwas verwirrt, darf man sich da wirklich nicht an die Straßenverkehrsordnung halten?
Und es gibt in Oggersheim auch eine Brauerei…
Und dann dämmerte auch langsam die Nacht herbei…
Und jeder, der hin und wieder mal mit die Öffis fährt kennt das Gefühl, wenn man nur dem abfahrenden Bus (oder Zug) hinterhersehen kann…
Da große Fototouren ja aufgrund der Corona-Situation auch weiterhin nicht so angesagt sind (OK, alleine dürfte man natürlich) bin ich gestern abend nur zu einer Bank etwas oberhalb meines Heimatdorfs gegangen und habe da während der blauen Stunde ein wenig experimentiert. Und die Zeit auch genutzt, um etwas über unsere derzeit sehr absurde Welt nachzudenken. Zumindest einige der Bilder möchte ich hier auch zeigen.
Die Bilder sind etwa hier entstanden:
Heute ist es nur noch ein ganz kleiner Bahnof mit zwei Gleisen, früher gingen in Heudeber-Bahnstedt aber noch die Strecken nach Wasserleben und Mattierzoll ab. Heute wird der Bahnhof nur noch alle zwei Stunden auf der Strecke Goslar-Halle (Streckenarktikel in der Wikipedia) bedient. Sicher, ich bin was die Eisenbahn betrifft, nicht wirklich neutral. Aber ich finde es schon Schade, das so viele Strecken heute nicht mehr existieren und der öffentliche Nahverkehr hier im ländlichen Raum doch ziemlich bescheiden ist….
Bevor jemand meckert: Die Aufnahmen sind alle ohne Stativ o.ä. im Warte- und Gehbereich der Fahrgäste entstanden, ich bin nicht unbefugt auf den Gleisen rumgelaufen. Und die Corona-Regeln wurden auch eingehalten.
Der Bahnhof Heudeber-Danstedt liegt hier:
Der Mannheimer Stadtteil Jungbusch wird durch den Verbindungskanal begrenzt und ist ein Stadtteil voller Gegensätze, wo Szene, Hochschule und Zuwanderung, aber auch Armut und Gentrifizierung aufeinandertreffen. Manche Menschen sehen ihn als sehr heißes Pflaster, aber er bietet zu jeder Tageszeit spannende Fotomotive, auch wenn gerade am Wochenende schon viele Menschen unterwegs sind. Die folgenden Fotos sind dort entstanden.
Man findet den Verbindungskanal hier:
Über den Hauptbahnhof von Ludwigshafen am Rhein ist schon vieles gesagt und geschrieben worden. Und das meiste war nicht unbedingt schmeichelhaft. Der Bahnhof ist zumindest auf den ersten Blick ziemlich groß und ziemlich leer. Nur ganz, ganz wenige Fernzüge halten hier und sogar einige Regional-Express-Züge fahren ohne halt durch. Durch den Hauptbahnhof. In einer Vorführung des Stücks „Der Wasserturm bleibt wo er ist – vorerst“ des Kabaretts „Dusche“ in der Mannheimer Klappsmühl wurde gesagt: „Da (Am Hauptbahnhof) ist nichts, war nie etwas und wird nie etwas sein“. Auch wenn im Kabarett natürlich gerne überspitzt wird, etwas wahres ist schon dran.
Und ja, auch über die „Bausprache“ des Bahnhofs, der sich unter eine Straßenbrücke duckt, könnte man viel sagen. Aber trotz allem, er ist ein spannendes Fotogebiet und bietet schon einige Motive. Und in gewisser Weise ist er auch ein Denkmal dafür, wie schnell es gehen kann, das große Pläne ganz groß scheitern… Etwas, was wohl viele von uns im Jahr 2020 erlebt haben.
Die Brücke über den Hauptbahnhof hat auch einen kleinen Fußweg, der über eine Wendeltreppe erreichbar ist. Leider natürlich das genaue Gegenteil von barrierefrei. Auf dieser Brücke sind die folgenden beiden Bilder entstanden.