Zwei Straßenbahnen am Berliner Platz in Ludwigshafen.
- Blende: ƒ/2.5
- Kamera: DMC-G6
- Blitz: Nein
- Brennweite: 14mm
- ISO: 800
- Verschlusszeit: 1/30s
Das Foto ist etwa hier entstanden:
Schon berufsbedingt habe ich ja eine gewisse Faszination für die Eisenbahn und vor ein paar Wochen habe ich schon ein Foto von der ehem. Bahnstrecke Heudeber-Mattierzoll hier gezeigt. Heute vormittag bin ich auf meiner Radtour wieder an der alten Strecke vorbeigekommen und habe noch ein paar mehr Fotos gemacht.
Es ist schon faszinierend, was auch heute noch an Spuren aus der Vergangenheit einfach so am Wegesrand und überwiegend unbeachtet vorhanden ist.
DIe Aufnahmen sind etwa hier entstanden:
Aufgrund meines Berufs bin ich natürlich nicht ganz frei von persönlichen Interessen, wenn es um die Eisenbahn geht. Und so finde ich es Schade, das es rund um Winnigstedt und dem heutigen Ortsteil Mattierzoll, der ja einst ein Eisenbahnknotenpunkt war, keine Eisenbahn mehr gibt. Aber dennoch kann man an vielen Stellen Spuren der alten Bahnanlagen entdecken sowie diese Spur eine Weiche.
Das Foto ist etwa hier entstanden:
Heute ist es nur noch ein ganz kleiner Bahnof mit zwei Gleisen, früher gingen in Heudeber-Bahnstedt aber noch die Strecken nach Wasserleben und Mattierzoll ab. Heute wird der Bahnhof nur noch alle zwei Stunden auf der Strecke Goslar-Halle (Streckenarktikel in der Wikipedia) bedient. Sicher, ich bin was die Eisenbahn betrifft, nicht wirklich neutral. Aber ich finde es schon Schade, das so viele Strecken heute nicht mehr existieren und der öffentliche Nahverkehr hier im ländlichen Raum doch ziemlich bescheiden ist….
Bevor jemand meckert: Die Aufnahmen sind alle ohne Stativ o.ä. im Warte- und Gehbereich der Fahrgäste entstanden, ich bin nicht unbefugt auf den Gleisen rumgelaufen. Und die Corona-Regeln wurden auch eingehalten.
Der Bahnhof Heudeber-Danstedt liegt hier:
Über den Hauptbahnhof von Ludwigshafen am Rhein ist schon vieles gesagt und geschrieben worden. Und das meiste war nicht unbedingt schmeichelhaft. Der Bahnhof ist zumindest auf den ersten Blick ziemlich groß und ziemlich leer. Nur ganz, ganz wenige Fernzüge halten hier und sogar einige Regional-Express-Züge fahren ohne halt durch. Durch den Hauptbahnhof. In einer Vorführung des Stücks „Der Wasserturm bleibt wo er ist – vorerst“ des Kabaretts „Dusche“ in der Mannheimer Klappsmühl wurde gesagt: „Da (Am Hauptbahnhof) ist nichts, war nie etwas und wird nie etwas sein“. Auch wenn im Kabarett natürlich gerne überspitzt wird, etwas wahres ist schon dran.
Und ja, auch über die „Bausprache“ des Bahnhofs, der sich unter eine Straßenbrücke duckt, könnte man viel sagen. Aber trotz allem, er ist ein spannendes Fotogebiet und bietet schon einige Motive. Und in gewisser Weise ist er auch ein Denkmal dafür, wie schnell es gehen kann, das große Pläne ganz groß scheitern… Etwas, was wohl viele von uns im Jahr 2020 erlebt haben.
Die Brücke über den Hauptbahnhof hat auch einen kleinen Fußweg, der über eine Wendeltreppe erreichbar ist. Leider natürlich das genaue Gegenteil von barrierefrei. Auf dieser Brücke sind die folgenden beiden Bilder entstanden.
Das fotografieren an Bahnanlagen ist natürlich faszinierend, kann aber auch sehr gefährlich sein.Eine sichere Alternative sind hierbei die vielen stillgelegten und nicht mehr befahrenen Strecken wie hier zwischen Schöppenstedt und Schöningen wo inzwischen auf beiden Seite die Gleise unterbrochen sind, so das mit Sicherheit kein Zug mehr kommen kann. Ausserdem sind die Gleise auch an vielen Stellen zugewachsen, so das kein Durchkommen mehr möglich ist.
Wobei ich bei aller Freude über die fotografischen Möglichkeiten es sehr Schade finde, das diese Strecke, wie viele andere auch, stillgelegt wurde. Wobei ich natürlich auch berufsbedingt im Bahnverkehr nicht wirklich neutral bin.
Ein paar Informationen über die stillegelegte Strecke findet man auch in der Wikipedia.
Dasa Foto ist in Watenstedt etwa hier entstanden:
Viele Menschen reden derzeit über den Verkehr und wie man ohne Auto mobil sein kann. Dazu gehört natürlich auch der Schienenverkehr. Wobei es in der Vergangenheit viele Entwiocklung gab, die eher kontraktproduktiv waren. Als ein Beispiel für solch eine Entwicklung gilt der Hauptbahnhof von Ludwigshafen am Rhein. Ein riesiger Hauptbahnhof, in dem noch nicht einmal mehr alle Regional-Express-Züge halten. Oder wie es am Wochenende im Stück „Der Wasserturm bleibt wo er ist – vorerst!“ vom Kabarett Dusche heißt: Da war nie etwas und da wird nie etwas sein“. Und auf eine seltsame Art symbolisiert der Bahnhof, der sich unter eine Straßenbrücke duckt, die Verkehrspolitik der Vergangenheit.
Fotografie ist manchmal auch sehr viel Zufall. Und manchmal ist es auch Zufall, im „richtigen“ Moment auf den Auslöser zu drücken. Sicher versucht man in der künstlerischen Fotografie gerne, den Zufall zu minimieren, aber ehrlich gesagt glaube ich, das es ganz ohne einen glücklichen Zufall doch oft nicht geht.
Und ein solcher Zufall war auch dieses Foto, wo ich bei der Ausfahrt der U35 meine kleine Kompaktkamera in die Hand genommen habe. Ehrlich gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, das es überhaupt was wird.
Das Foto ist an der Haltestelle Deutsches Bergbau-Museum der Linie U35 in Bochum entstanden. Der Stadt, in der die Sonne verstaubt…
Aufgrund eines gut gelegenen Balkons habe ich ein paar Schnappschüssen von Lokomomotiven machen können. Sicher keine perfekten Fotos, aber vielleicht für die Eisenbahnfans unter den Lesern dieses Blogs doch ganz spannend.
Eine Diesellokomotive der RheinCargo.
Und noch eine, dieses mal eine etwas kleinere.
Aus fotografischer Sicht ist dieses Bild natürlich eher Müll, aber hier wird eine Diesellok der Häfen- und Güterverkehr Köln AG durch eine E-Lok des gleichen Verkehrsunternehmens gezogen.