Das Bild ist bei uns im Garten entstanden…
- Blende: ƒ/8
- Kamera: DMC-G6
- Blitz: Nein
- Brennweite: 200mm
- ISO: 640
- Verschlusszeit: 1/400s
Schärfe und die genaue Lage der Schärfeebene ist ein wichtiger Teil der Fotografie und ich liege da auch gerne mal daneben, gerade wenn es um die manuelle Einstellung geht. Dennoch sieht man immer wieder sehr schöne Bilder, die nicht scharf sind und in eher experimentellen Fotobüchern sind auch Techniken beschrieben, wie man Teile oder ganze Bilder unscharf kriegt (z.B. durch das einschmieren eines Filters mit Vaseline, habe ich selbst aber noch nicht probiert).
Das folgende Bild ist im Garten beim experimentieren mit einer Nahlinse auf dem neuen Teleobjektiv entstanden. Sicher ist die Schärfe nicht ganz so, wie man es normalerweise erwartet. Dennoch, ich finde das Bild schön, gerade weil es in Teilen unscharf ist (was ist z.B. das Gelbe im Hintergrund?). Natürlich liegt Schönheit immer in den Augen der Betrachtenden, aber man wird im Netz ja auch nicht gezwungen, hinzusehen…
(Es wurde beim Fotografieren eine Nahlinse auf das Objektiv geschraubt).
Wassertropfen sind faszinierende Fotoobjekte und ich frage mich ernsthaft, ob es im inneren dieser Tropfen so etwas wie ein Ökosystem, und sei es nur für Bakterien oder so, gibt. Auch wenn ein solches System natürlich sehr fragil wäre und nur bis zum trocknen existieren könnte…
Auch wenn das Wetter der letzten Tage sicher auch solche Motive geliefert hat, diese Bilder sind etwas älter und im Mai 2014 bei uns im Garten entstanden…
Bei diesem Bild wurde ein altes 35-mm-Objektiv mit einem kurzen Zwischenring verwendet.
Schnappschuß heute an meinem Brennesselbeet. Offensichtlich scheint sich die Fliege an den Brennhaaren nicht zu stören…
Brennesseln kann man übrigens auch gut essen.
Bei dem Bild habe ich noch ein wenig mit TheGimp an der Farbsättigung rumgespielt…
Die Natur holt sich jeden Ort, der vom Menschen verlasen wurde, zurück. Es ist eigentlich nur die Frage, wie lange so etwas dauert. Diesen Prellbock habe ich auf dem Gelände des UNESCO-Weltkulturerbes Zeche Zollverein (Wikipedia dazu) in Essen fotografiert.
Regenbögen sind faszinierende Motive. Aber zumindest in der Umgebung von Winnigstedt sind sie auch selten, so das man sehr viel Glück braucht, um einen vor die Linse zu kriegen. Am letzten Mittwoch gab es dazu die Gelegenheit, und auch wenn die Bilder vielleicht nicht perfekt sind und das Licht auch etwas seltsam war (die dunklen Wolken und die Abendsonne im Rücken), ich möchte hier gerne den Regenbogen über der Apostelkirche in Groß Winnigstedt zeigen.
Der Frühling ist die Zeit, in der die Natur zu neuem Leben erwacht. Dabei ergeben sich viele schöne und spannende Motive, zum Beispiel diese Gänseblümchen, die am letzten Sonntag vor die Linse kamen.