Gerade in dunklen Zeiten ist es wichtig, immer wieder einen Lichtblick zu sehen. Und so kam die Idee zu diesem Bild. Ein Licht auf dem Weg.
- Blende: ƒ/8
- Kamera: DMC-G6
- Belichtungsvorgabe: -1EV
- Blitz: Nein
- Brennweite: 55mm
- ISO: 200
- Verschlusszeit: 4s
Der Mannheimer Stadtteil Jungbusch wird durch den Verbindungskanal begrenzt und ist ein Stadtteil voller Gegensätze, wo Szene, Hochschule und Zuwanderung, aber auch Armut und Gentrifizierung aufeinandertreffen. Manche Menschen sehen ihn als sehr heißes Pflaster, aber er bietet zu jeder Tageszeit spannende Fotomotive, auch wenn gerade am Wochenende schon viele Menschen unterwegs sind. Die folgenden Fotos sind dort entstanden.
Man findet den Verbindungskanal hier:
Manche von Euch wissen ja, das ich auf dem Land oder weniger nett, in der tiefen niedersächsischen Provinz lebe. Hier ist es Nachts meist sehr ruhig. Da ja die Fotografie zu meinen Hobbys gehört und es auch noch andere Gründe gab habe ich mir eine günstige Wildkamera mit Nachtfunktion und Bewegungsmelder gekauft. Die Bilder sind sicher nicht von gleicher Qualität wie sonst hier üblich, aber sie zeigen doch sehr schön, das die Nacht schon spannend ist.
Noch ein kleiner Hinweis: Mir ist bewusst, dass das zusammenleben mit wilden Tieren und die Frage, welche Tiere hier in die Natur gehören und welche nicht, eine sehr komplexes und kontroverses Thema ist. Hier geht es um Fotografie, daher möchte ich dieses Faß hier nicht aufmachen. Bitte bei den Kommentaren berücksichtigen.
Das wird wohl eine Katze sein.
Und das ist sehr eindeutig ein Igel.
Und ein Waschbär
Möglicherweise der Erzfeind der Autofahrer: Ein Marder.
Über den Hauptbahnhof von Ludwigshafen am Rhein ist schon vieles gesagt und geschrieben worden. Und das meiste war nicht unbedingt schmeichelhaft. Der Bahnhof ist zumindest auf den ersten Blick ziemlich groß und ziemlich leer. Nur ganz, ganz wenige Fernzüge halten hier und sogar einige Regional-Express-Züge fahren ohne halt durch. Durch den Hauptbahnhof. In einer Vorführung des Stücks „Der Wasserturm bleibt wo er ist – vorerst“ des Kabaretts „Dusche“ in der Mannheimer Klappsmühl wurde gesagt: „Da (Am Hauptbahnhof) ist nichts, war nie etwas und wird nie etwas sein“. Auch wenn im Kabarett natürlich gerne überspitzt wird, etwas wahres ist schon dran.
Und ja, auch über die „Bausprache“ des Bahnhofs, der sich unter eine Straßenbrücke duckt, könnte man viel sagen. Aber trotz allem, er ist ein spannendes Fotogebiet und bietet schon einige Motive. Und in gewisser Weise ist er auch ein Denkmal dafür, wie schnell es gehen kann, das große Pläne ganz groß scheitern… Etwas, was wohl viele von uns im Jahr 2020 erlebt haben.
Die Brücke über den Hauptbahnhof hat auch einen kleinen Fußweg, der über eine Wendeltreppe erreichbar ist. Leider natürlich das genaue Gegenteil von barrierefrei. Auf dieser Brücke sind die folgenden beiden Bilder entstanden.
Der Neckar mündet bei Mannheim in den Rhein. Und rechts und Links vom Neckar gibt es große, begrünte Überflutungsflächen, die Platz für viele Sport- und Freizeitaktivitäten bieten. Und auch den Platz, um den aufgrund der Corona-Situation notwendigen Abstand einzuhalten. Selbstverständlich gibt es da auch ein paar schöne Fotomotive, und an einem Plätzchen in der Nähe des Universitätsklinikums sind die folgenden Bilder entstanden:
Diese beiden Bilder zeigen das Collinie-Canter.
Und das ist der Fernsehturm von Mannheim.
Die drei Fotos sind etwa hier entstanden:
Im Luitpoldhafen von Ludwigshafen findet nur noch relativ wenig „richtiger“ Hafenbetrieb statt, rechts und Links vom Hafenbecken werden auch gerade Wohnhäuser gebaut. Dadurch ist es, gerade bei Nacht, dort auch relativ ruhig, und so sind an einem schönen Samstagabend in Wonnemonat Mai diese Bilder entstanden.
Der Luitpoldhafen liegt hier:
Das folgende, mit einer billigen Plastik-Kamera „analog“ aufgenommene schwarz-weiß-Foto ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was man sich heute unter einem „guten“ Foto vorstellt. Nicht so ganz scharf, einiges überstrahlt und dann noch buntes Feuerwerk in s/w. Passt eigentlich gar nicht und ist mal aus einem launigen Versuch heraus entstanden. Dennoch finde ich es eines der spannensten Fotos aus meiner Sammlung, daher habe ich es heute auch mal aus dem Archiv hervorgekramt…
Einer der bekanntesten und wohl auch umstrittenste Sohn der schönen Stadt Trier ist der Philosoph Karl Marx, der dort am 05. Mai 1818 geboren wurde. Aus Anlass des 200. Geburtstages von Karl Marx wurde am 05. Mai 2018 eine Statue des chinesischen Bildhauers Wu Weishan enthüllt. Sie ist von der Porta Nigra aus durch eine kurze Gasse erreichbar.
Gestern hatte ich bei einem Verwandtschaftsbesuch die Gelegenheit, dort ein paar Fotos zu machen. Die Lichtverhältnisse waren zwar alles andere als Ideal und die Bilder sind auch nicht perfekt, aber dennoch möchte ich sie hier gerne zeigen. Auch, weil ich es sehr spannend finde, das in Trier eine Statue aufgestellt wird, die ein Geschenk der Volksrepublik China ist, um einen weltweit bekannten Philosophen, dessen Philosophie sehr umstritten ist und in dessen Namen viel Leid verusacht wurde. Aber, hier ist ein Fotoblog und kein Philosophie- oder Politik-Blog, daher bleibt es bei diesen Fotos….
Die folgenden vier Bilder sind bei einem abendlichen Bummel durch die Innenstadt von Ludwigshafen am Rhein entstanden.