Die vier Stolpersteine in Mattierzoll

Mattierzoll ist ein kleiner Ortsteil von Winnigstedt, in dem es früher Bahnanlagen und Fabrikgebäude gab. Heute ist vieles unbewohnt und verfallen. Eine Zeitlang gab es einen Imbiss, aber auch der hat irgendwann geschlossen und ist heute ein Wohnhaus. Und es gibt in Mattierzoll vier Stolpersteine, die in das Pflaster des Fußwegs eingelassen sind und leicht übersehen werden können.

Das Foto zeigt einen Fußweg, der teilweise schon von Unkraut überwuchert ist. Wenn man genau hinschaut kann man die 4 Stolpersteine eranen, die sich vom normalen Pflaster abheben.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 13 August, 2017
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 69mm
  • ISO: 800
  • Verschlusszeit: 1/160s

Auf diesem Foto sind die Stolpersteine im Pflaster des Fußwegs gut sichtbar, aber noch nicht lesbar.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 13 August, 2017
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 84mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/160s

Auch hier, mitten in der Provinz, hat die Judenverfolgung mit deutscher Gründlichkeit zugeschlagen.

Eine Großaufnahme der 4 Stolpersteine. Inschriften (von links oben nach Rechts unten) Hier wohnte... 1. Dietrich Löwendorf, Jg. 1859, Deportiert 1943 Theresienstadt, Tot 28.4.1943; Bertha Löwendorf Geb. Eisenstein, Jg. 1867, Gedemütigt/Entrechtet. Tot 19.10.1938; Walter Löwendorf, Jg. 1893, Flucht 1939, Palästina, überlebt; Paula Löwendorf, verh. Levy, Jg. 1895, Flucht 1934, Palästina, Überlebt.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 13 August, 2017
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 73mm
  • ISO: 640
  • Verschlusszeit: 1/160s

Ein alter Mann wurde nach Theresienstadt deportiert, seine Frau starb schon vorher. Den Kindern gelang zum Glück die Flucht.

EIn paar Informationen zur Familie Löwendorf findet man auf den Seiten des Kunstvereins Höxter, zur Geschichte von Mattierzoll und auch zu den Stolpersteinen findet man auf der Seite der Ferienwohnung Alter Bahnhof ein paar Informationen.

Sicher kann man an dem Stolpersteinprojekt Kritik üben, aber dennoch finde ich es sinnvoll, wie dargestellt wird, das es die Menschen von „nebenan“ waren, die zu Opfer des Wahns der Nationalsozialisten wurden. Ein Wahn, der auch leider heute noch existiert, auch wenn er sich derzeit gerne in andere Gewänder hüllt. Und daher finde ich es wichtig, das auch heute noch an diese Zeit erinnert wird, schon alleine, damit sich zumindest dieser Teil der Geschichte nicht wiederholt. Niemals wieder.

Die Stolpersteine liegen etwa hier:

An der ehemaligen Grenze

Während meiner Kindheit war die Welt in Mattierzoll, welches auch damals schon ein kleiner Ortsteil von Winnigstedt mit wenigen Einwohnern war, zu Ende. Die Asphaltstraße endete und ging als alte Kopfsteinpflaster-Straße weiter. Bis zu dem Zaun, der die Welt in Ost und West teilte. Auf der „anderen“ Seite, der DDR, stand ein ständig mit bewaffneten Soldaten besetzter Grenzturm, auf „unserer“ Seite stand hin und wieder ein einsamer Grenzschützer, ebenfalls bewaffnet, herum und bewachte die Grenze.

Die Grenzschützer waren häufig keine „Eingeborenen“ sondern wurden durch ihren Dienst nach Winnigstedt verschlagen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass das einzige katholische Kind in meiner Klasse der Sohn eines Grenzschutbeamten war.

Die Grenze, der Zaun, war da. Teil der Realität, wie die Schule, der kleine Dorfladen oder der Tiefenbach. Bis zu jenem Novembertag, an dem die Grenze viel. Etwas, mit dem niemand wirklich vorher gerechnet hatte. Und auch wenn die Grenze in den Köpfen wesentlich stabiler war wie in der Realität (und in einigen Köpfen heute noch ist), es begann eine Zeit der Veränderung.

Ein Teil der alten Grenzbefestigungen wurde in der Nähe eines kleinen Informationshäuschens, welches schon vor der Grenzöffnung existierte, wieder neu aufgenommen und steht heute als Denkmal am Straßenrand. Auch der alte Grenzturm wurde erhalten.

Bei  Rad-, Wander- und Lauftouren komme ich öfter mal an dieser Gedenkstätte vorbei. Viel los ist meist nicht, aber irgendwie ist es doch schön zu sehen, wie an dieser Stelle, wo früher die westliche Welt endete und die östliche Welt begann, heute der Verkehr rollt.

Wenn ich dort bin muß ich öfter daran denken, wie es früher war. Die Grenze war für mich immer etwas unheimliches, gefährliches. Ein seltsamer Ort den ich als Kind nicht wirklich verstanden habe. Noch heute sind mir Grenzen unheimlich und ich bin froh, wenn ich die Grenzkontrolle hinter mir habe.

Viele Menschen fordern heute, die Grenzen von Deutschland wieder abzuriegeln und zu bewachen und auch Schußwaffen einzusätzen. Auch wenn ich einige Ängste verstehen kann, ich bin froh, das es heute in Europa so viele offene Grenzen gibt.

Die folgenden Bilder sind an einem eher schmuddligen, grauen Wintertag entstanden.

Das Foto zeigt die Museumsanlage an der ehem. Grenze, die nachgebauten Zäune, links das Info-Häuschen und ganz hinten kann man den alten Grenzturm erahnen.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 5 Februar, 2017
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 21mm
  • ISO: 250
  • Verschlusszeit: 1/60s

Das s/w-Foto zeigt einen Blick durch den Fußweg durch die nachgebaute Grenze auf den alten Grenzturm

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 5 Februar, 2017
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 140mm
  • ISO: 1600
  • Verschlusszeit: 1/320s

Das Bild ist auf der rechten Seite an dem Metallzaun der ehem. Grenze entlangfotografiert

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 5 Februar, 2017
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 320
  • Verschlusszeit: 1/60s

Das Bild ist auf der B79 aufgrnommen, man sieht den ehem. Grenzturm, das Erinnerungsschild und die Straße, die an ihm vorbeiführt.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 5 Februar, 2017
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 92mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/200s
Das Gedenk-Straßenschild das an dieser Stelle "Deutschland und Europa bis zum 12.11.1989 um 7:58 Uhr geteilt" waren. Im Hintergrund der ehem. Grenzturm
  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 5 Februar, 2017
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 55mm
  • ISO: 640
  • Verschlusszeit: 1/125s

Ein Isolater für den ehem. stromführenden Draht an einem der Grenzzäune

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 5 Februar, 2017
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 140mm
  • ISO: 2500
  • Verschlusszeit: 1/320s

Das Grenzdenkmal ist hier:

 

Eine kaputte Scheibe

Nachfolgendes Bild ist aus einer spontanen Idee heraus entstanden. Bei der Fotografie kam mir der Gedanke, wie leicht man doch Stimmungen und Eindrücke mit den Mitteln der Fotografie manipulieren kann. Dieses Bild zeigt natürlich nur einen kleinen Ausschnitt der Realität, doch im Kopf entsteht zumindest bei mir sehr schnell der Eindruck eines verlassenen Gebäudes, „Lost Places“, wie es auf Neudeutsch so schön heißt. Und in diesem Fall ist der Eindruck völlig falsch. Man sollte nie vergessen, das Fotos nicht wirklich Objektiv sind, sie enthalten immer auch die Motive, Sichtweisen und Ideen der Fotografen…

Das Bild wurde mit The GIMP in ein s/w-Foto umgereichnet. Wobei nur sehr wenig Farbe im Bild enthalten war…

Das s/w-Foto zeigt einen Teil eines Fensters, aus der Scheibe ist ein Stück herausgebrochen, so das ein Loch entstanden ist.

  • Blende: ƒ/5.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 3 Juli, 2016
  • Belichtungsvorgabe: -33/100EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 140mm
  • ISO: 2000
  • Verschlusszeit: 1/320s

Schachtanlage Asse

Auf den ersten Blick ist es „nur“ irgendeine Industrieanlage, die am heutigen Pfingstsonntag still vor sich hinruht. Auf den zweiten Blick erkennt man, gerade auf dem unteren Foto mit dem Förderturm, eines der wohl „heißesten“ Bergwerke in Deutschland: Die Schachtanlage Asse. Sicher auch ein spannendes Objekt für Nachtfotos.

Das Foto zeigt den Gleisanschluß der Schachtanlage Asse, Mittig ist das Tor im Gleis, daneben eine Halle. Man sieht, wie die Gleise zum Schacht verlaufen. Der Förderturm ist nicht zu sehen.

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 16 Mai, 2016
  • Belichtungsvorgabe: +33/100EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 17mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/400s

Das Foto zeigt den Gleisanschluß der Schachtanlage Asse, Mittig ist das Tor im Gleis, daneben eine Halle. Man sieht, wie die Gleise zum Schacht verlaufen. Durch die andere Perspektive sieht man die oberen Räder des Förderturms über der weissen Schachthalle

  • Blende: ƒ/9
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 16 Mai, 2016
  • Belichtungsvorgabe: -33/100EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 28mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/400s

Auf der Landkarte ist die Schachtanlage Asse hier zu finden:

Abstrakter Kram

Abstrakte, irreale Bilder gehören zu den Dingen, die ich mag. Es ist möglich, solche Bilder auch mit den mitteln der Fotografie zu erzeugen, allerdings mache ich es nur selten, und wenn dann auch mit durchwachsenen Ergebnissen…

Diese Fotos sind bei Experimenten mit Langzeitbelichtungen an Blumen entstanden. Um überhaupt eine entsprechende Belichtungszeit hinzukriegen habe ich mit Graufiltern nachgeholfen und dann während der Belichtung die Kamera kreisförmig oder von oben nach unten bewegt…

Recht schwierig war auch die Bildbeschreibung für den Alt-Tag, da glaube ich ehrlich gesagt, das sie nicht sehr hilfreich ist….

Das Foto ist sehr abstrakt, es zeigt eine Mischung aus weißen, hellgrünen und leicht rötlichen Tönen, die keine klaren Formen ergeben

  • Blende: ƒ/22
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 1 Mai, 2016
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 46mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1s

Das Foto ist sehr abstrakt, mann kann erahnen, das es mal blaue Blüten waren, die wild durchmischt wurden

  • Blende: ƒ/22
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 1 Mai, 2016
  • Belichtungsvorgabe: +66/100EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 55mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1.6s

Das abstrakte Foto erinnert an eine verschwommene Tuschezeichung einer Blume mit Gelb/Rot/Orangenen Blüten

  • Blende: ƒ/22
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 1 Mai, 2016
  • Belichtungsvorgabe: -33/100EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 81mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1.6s

Das Foto ist sehr abstrakt, mann kann erahnen, das es mal blaue Blüten waren, die wild durchmischt wurden

  • Blende: ƒ/22
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 1 Mai, 2016
  • Belichtungsvorgabe: -33/100EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 40mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1.6s

Die Schweisserin

Menschen sind eines der beliebtesten Motive in der Fotografie. Dennoch hat es in diesem Blog bisher noch kein Foto von Menschen gegeben. Dies hat mehrere Gründe, einer ist sicher, das man erst einmal einen Menschen, welcher sich fotografieren lässt und der mit der Veröffentlichung der Bilder einverstanden ist, braucht. Und mit diesem Menschen müsste ich mich dann auch noch auf ein „Bild“ einigen. Das ist nicht ganz so einfach und ohne Erlaubnis veröffentliche ich natürlich keine Fotos.

Ein anderer Grund ist, das ich viele Fotos, gerade aus der sog. Beauty-Ecke, steril und langweilig finde. Klar, handwerklich sind es in der Regel perfekte Fotos, viel besser als das, was ich hinkriegen würde. Und auch die Modelle sind perfekt, perfekte Menschen mit perfekten Maßen, die perfekte Kleidung tragen und perfekt Geschminkt sind. Und wenn tatsächlich irgendetwas nicht perfekt ist, dann gibt es ja immer noch die moderne Bildbearbeitung. Aber, die Realität ist es nicht. Und meine Welt auch nicht.

Im Sommer des letzten Jahres konnte ich ein wenig experimentieren und habe die liebste aller Ehefrauen beim schweißen Fotografiert. Sicher keine „übliche“ Pose, aber gerade darum finde ich dieses Bild toll.

Das Foto zeigt eine Frau beim Schutzgas-Schweißen. Sie trägt blaue Arbeitskleidung, eine Lederschürze, Lederhandschuhe und einen schwarzen Schweißhelm

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Juli, 2015
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 200mm
  • ISO: 800
  • Verschlusszeit: 1/400s

Und vielleicht ergibt sich ja im nächsten Jahr nochmal eine Gelegenheit zu einem Fotoshooting mit Menschen, am besten mit Menschen, die nicht perfekt sind….

Das rote Teelicht

Heute gibt es wieder ein Bild, zu dem nicht viele Worte nötig sind und welches gut in einen nachdenklichen Zusammenhang passt: Das rote Teelicht. Entstanden ist dieses Bild mal relativ unspektakulär bei Experimenten mit Zwischenringen auf meinem Wohnzimmertisch. Film war Kodak Farbwelt 200 (es ist also ein analoges Foto). Der Kontrast wurde nachträglich noch ein wenig erhöht.

Es wäre sicher auch ein spannendes Motiv für ein digitales Makro-Experiment.

Das Bild zeigt ein brennendes, rotes Teelicht in der Dunkelheit

An einem grauen Januarsonntag

Der Winter kann eine herrlicher Fotozeit sein, klare Luft, Sonne, ungewöhnliche Farben. Wenn es nur nicht so kalt wäre… Nun, der Winter kann aber auch anders sein, grau, grau, schmuddelig. An solchen Tagen bleibt man meist doch zu Hause und wenn man rausgeht, dann lässt man die Kamera liegen. Heute morgen habe ich meine doch mal mitgenommen und dabei die folgenden Bilder gemacht:

Das Foto zeigt einen kleinen, fast zugefrorenen Tümpel inmitten von verdorrtem Schilf.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 24 Januar, 2016
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 21mm
  • ISO: 200
  • Verschlusszeit: 1/60s

Das Foto zeigt ein einzelnes, vertrocknetes Blatt, welches über einem dünnen Ast liegt.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 24 Januar, 2016
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 21mm
  • ISO: 200
  • Verschlusszeit: 1/60s

Das s/w-Foto zeigt einen Feldweg, der einen Berg hinausfeht. Man sieht auf dem Berggipfel Bäume und auf dem Weg die Reste von Schnee und Eis.

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 24 Januar, 2016
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 120mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/320s

Das Foto zeigt einen Mobilfunkmasten, im Hintergrund sehr dicke Wolken

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 24 Januar, 2016
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 67mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/640s

Sehr schade war, das auch diese Aufnahme dabei war. Leute, schmeißt Euren Müll bitte nicht in die Landschaft!

Das s/w-Foto zeigt die Reste von Farbeimer (Wandfarbe "Schneeweiss"), die irgendjemand in die Landschaft gepfeffert hat.

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 24 Januar, 2016
  • Belichtungsvorgabe: -66/100EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 67mm
  • ISO: 320
  • Verschlusszeit: 1/125s

DIe Bilder sind in der Umgebung von diesem Marker entstanden:

Der Kolonnenfahrweg an der früheren Grenze

Früher, in der Zeit, in der angeblich alles besser war, da war das Ende der Welt etwa 1500m von meinem Heimatdorf entfernt. Dort stand der Zaun. Nicht irgendein Zaun sondern der Zaun, der die Welt in Ost und West trennte. Diese Grenze ist 1989 gefallen und heute sieht man zum Teil nur noch wenige Spuren, eine dieser Spuren sind die Reste der alten Kolonnenfahrwege für die Grenztruppen. Wege wie dieser. Heute wird auch wieder viel über Grenzen diskutiert. Insbesondere darüber, das Grenzen wieder geschlossen werden sollen. Ganz ehrlich, bei allen Problemen, ich bin froh darüber, das es heute in Deutschland keine verminte, vergitterte und scharf bewachte Grenze mehr gibt und hoffe, das es auch so bleibt….

Das Foto zeigt einen Kolonnenfahrweg zwischen grünen Wiesen

  • Blende: ƒ/7.9
  • Kamera: Canon PowerShot A2400 IS
  • Aufgenommen: 9 Juni, 2014
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 5mm
  • ISO: 100
  • Verschlusszeit: 1/200s

Das Ende der Saison

Der Tourismus gehört ja zu den schwierigeren Dingen im Leben. Sicher ist es schön, mal etwas anderes zu sehen, aber leider hat der Massentourismus auch gewaltige Folgen für die Umwelt und die Menschen in den Touristenzentren. Im September 2010 ging in Sosopol in Bulgarien die Saison auch langsam zu Ende, und einige Strände waren zumindest zeitweise fast Menschenleer und die Möwen bevölkerten den Raum zwischen den vernagelten Buden. An einem solch leeren Strand sind diese beiden Bilder entstanden.

Das Bild zeigt einen fast leeren Sandstrand am Meer und vernagelte Hütten. Dazwischen sind Möwen.

Das Bild zeigt einen leeren Sandstrand am Meer und vernagelte Hütten. Dazwischen sind Möwen.

Beide Bilder sind auf Kodak Farbwelt 400 etwa hier entstanden: