Mal wieder an der ehemaligen Grenze in Mattierzoll

Ich lebe ja auf dem flachen Land und in meiner Kindheit war hier noch die Welt am „Eisernen Vorhang“ zu Ende. Als Denkmal ist ein klein Wenig vom „Zaun“ wieder aufgebaut wurden und auch ein Beton-Grenzturm ist noch erhalten. Am heutigen kalten Sonntagmorgen habe ich da mal ein paar Fotos, teilweise auch sehr experimentell, gemacht.

Ein bearbeitetes, rot eingefärbtes Foto. Durch das enge Gitter des Grenzzauns ist im Hintergrund der ehem. Grenzturm erkennbar.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 Januar, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 103mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/250s

Ein Betonpfoster, der schwarz-rot-gold gestrichen ist. Diese Pfosten waren fürher die Grenzpfosten der DDR

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 Januar, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 45mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/200s

Ein Blick in Bodennähe über den Weg, der durch die Metallzäune der Gedenkstätte geht. Hinten sieht man den noch stehenden Beton-Grenzturm

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 Januar, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 61mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/400s
Detailaufnahme: Eine rostige Mutter an einer rostigen Schraube am Gitter des Grenzzauns.
  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 Januar, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 200mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/160s

Ein Blick auf das Gitter vom Grenzzaun, man sieht zwei der Befästigungsschrauben, die verrostet sind. Ein Gras hängt im Gitter.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 Januar, 2021
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 97mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/60s

Das Grenzdenkmal ist etwa hier:

Am Impfzentrum

Die Corona-Pandemie (Covid-Pandemie) hat ja das Leben im Jahr 2020 geprägt und wird uns alle voraussichtlich auch noch das nächste Jahr über begleiten. Natürlich hat diese Pandemie auch einen großen Politischen Anteil, um den soll es hier aber nicht gehen sondern mehr um die Fotografie als Mittel der Dokumentation. Irgendwann einmal werden diese beiden verrückten Jahre ein Teil der Vergangenheit sein, wahrscheinlich werden dann Historiker nach Dokumenten und Zeitzeugen sehen und vielleicht werden irgendwo auf längst veralteten Speichermedien noch ein paar Bilder gefunden. Und vielleicht sogar welche auf Papier. Es wird sicher eine große Herausforderung sein, die Vielfalt der heutigen Daten für die Zukunft zu erhalten und sichbar zu machen.

Dieses Bild ist am Rande eines THW-Einsatzes am Impfzentrum in Helmstedt entstanden. Der Transparenz halber möchte ich noch dazu sagen, das ich selbst seit mehr 20 Jahren ehrenamtlich beim THW OV Schöningen bin.

Ob es nun in bunt oder in schwarz/weiß besser aussieht können wir nun endlos diskutieren….

Ein bearbeitetes Foto. In einem Filmstreifen sieht man auf der rechten Seite mehrere blaue THW-Fahrzeuge hintereinander, links ist die als Impfzentrum genutzt halle mit dem Transparent "Impfzentrum Helmstedt". Das Bild ist durch die Fischaugenoptik verzerrt, im Eingangsbereich kann man Menschen mit Einsatzbekleidung auf einem Gerüst mehr erkennen als erahnen. Auf dem ganzen Bild liegt blauer Nebel durch eine Bearbeitung.Ein bearbeitetes schwarz/weiß Foto. In einem Filmstreifen sieht man auf der rechten Seite mehrere blaue THW-Fahrzeuge hintereinander, links ist die als Impfzentrum genutzt halle mit dem Transparent "Impfzentrum Helmstedt". Das Bild ist durch die Fischaugenoptik verzerrt, im Eingangsbereich kann man Menschen mit Einsatzbekleidung auf einem Gerüst mehr erkennen als erahnen. Auf dem ganzen Bild liegt Nebel durch eine Bearbeitung.

 

Der 1. Advent in Corona-Zeiten

Heute ist der 1. Advent in diesem sehr seltsamen Corona-Jahr 2020. Zur Pandemie, dem Virus und den Maßnahmen ist schon vieles gesagt und geschrieben wurden, hierzu möchte ich gerade im derzeit ja sehr lauten, hektischen und oftmals leider auch oberflächlichem Internet der sozialen Netze nicht auch noch etwas sagen. Dennoch sind wir in einer Situation, in der viele Menschen Angst vor dem, was die Zukunft bringen wird, haben. Wo auch viele Menschen unter dem Streß, der durch die Situation entsteht, leiden. Wo auch viele Menschen sehr viel Arbeit und Energie dafür aufbringen, damit es irgendwie weitergeht und sich im besten Fall die Situation ändert. Und ich muß ganz ehrlich sagen, das ich diesen Menschen für wichtiger halte als jene, die versuchen die Situation als Bühne für ihren eigenen Auftritt und ihre eigenen Ziele zu nutzen. Wobei es natürlich auch klar ist, das ich keinen Zauberstab habe, der alles zum besseren wendet und auch in den letzten Jahren die Weihnachtszeit vielfach mehr eine Zeit des Konsums als eine Zeit der Besinnung und der Hoffnung war. Dennoch glaube ich, das es weitergehen wird und sich die Situation verändern wird, und vielleicht sogar schneller als wir es im Moment für möglich halten.

Falls irgendjemand von Euch Hilfe braucht, sucht sie und habt auch keine Scheu, Eure Mitmenschen anzusprechen. Und wenn ich Euch irgendwie helfen kann, meldet Euch gerne.

Foto von einer Kerze in einem Glas, die brennt und bei Dunkelheit auf einem Holzblock steht. Kann gut als Symbolfoto verwendet werden.

Ein totes Gleis….

Das fotografieren an Bahnanlagen ist natürlich faszinierend, kann aber auch sehr gefährlich sein.Eine sichere Alternative sind hierbei die vielen stillgelegten und nicht mehr befahrenen Strecken wie hier zwischen Schöppenstedt und Schöningen wo inzwischen auf beiden Seite die Gleise unterbrochen sind, so das mit Sicherheit kein Zug mehr kommen kann. Ausserdem sind die Gleise auch an vielen Stellen zugewachsen, so das kein Durchkommen mehr möglich ist.

Wobei ich bei aller Freude über die fotografischen Möglichkeiten es sehr Schade finde, das diese Strecke, wie viele andere auch, stillgelegt wurde. Wobei ich natürlich auch berufsbedingt im Bahnverkehr nicht wirklich neutral bin.

Ein paar Informationen über die stillegelegte Strecke findet man auch in der Wikipedia.

Das s/w-Foto zeigt die Schiene eines Gleises (Aufnahme auf der Schiene), welches nicht mehr befahren wird und wo deswegen hohes Gras neben dem Gleis wächst. Rechts sieht man eine Signaltafel und am Horizont sind viele Wolken.

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 12 Juli, 2020
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/1300s

Dasa Foto ist in Watenstedt etwa hier entstanden:

Das Must-Have im Mai 2020

Die Maske, im Jura- und Politik-Deutsch gerne als „Mund-Nasen-Bedeckung“ bezeichnet, ist das Symbol für die Covid-19 (Corona-) Pandemie 2020. Es ist eine sehr seltsame Zeit, und auch wenn es wohl viel zu sagen gäbe, ich glaube nicht, das meine Stimme in dem vielstimmigen und teilweise sehr lauten Chor der Meinungen wirklich eine Rolle spielt und möchte daher die aktuelle Politik hier nicht kommentieren. Aber, wie wird diese Krise wohl unser Leben beeinflussen? Wie einige von Euch ja wissen haben mich Katastrophen viele Jahre meines Lebens irgendwie begleitet, erst war es vor allem die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, dann später meine Mitgliedschaft im THW Ortsverband Schöningen, wo ich auch heute noch gelegentlich „abhänge“. Auch wenn ich Katastrophen nichts positives abgewinnen kann, die Pandemie hat doch auch sehr deutlich gezeigt, das zum einen sehr vieles auch ohne hektischen Reise-Aktionismus möglich ist, zum anderen aber auch, wie verletzlich unsere bis zum Exzess auf Effizienz getrimmt Welt ist.Einen schönen Podcast gibt es dazu auch von Herrn Zehe und Frau Stelter bei Wir Sabbeln: Das Positive sehen.

Es bleibt zu hoffen, das es hier doch eine gewisse Entwicklung zu einer ruhigeren, friedlicheren und „menschlicheren“ Welt geben wird.

Daneben hoffe ich auch, das den vielen Menschen die auf die eine oder andere Art und der Situation leiden, geholfen werden kann. Und zwar insbesondere den „Kleinen Leuten“ und nicht nur der Großindustrie, die manchmal sehr laut nach Geld schreit.

Die folgenden Bilder sind in Ludwigshafen am Rheinufer in Höhe des Einkaufszentrum Rheingalerie entstanden und ich danke ganz herzlich meiner lieben Ehefrau Daniela, die hier das Model gespielt hat.

Das s/w-Foto zeigt eine Frau im Jeanskleid, die am Rheinufer auf einer Bank sitzt und im Gesicht eine Stoffmaske trägt.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 Mai, 2020
  • Blitz: Ja
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/160s

Das s/w-Foto zeigt eine Frau, die in einem Jeanskleid am Rhein steht und im Gesicht eine Stoffmaske trägt

  • Blende: ƒ/9
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 Mai, 2020
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 26mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/400s

Das s/w-Foto zeigt eine Frau am Rheinufer an einem Einkaufszentrum im Jenaskleid und mit Maske im Gesicht

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 Mai, 2020
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 26mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/400s

Karl Marx aus Trier

Einer der bekanntesten und wohl auch umstrittenste Sohn der schönen Stadt Trier ist der Philosoph Karl Marx, der dort am 05. Mai 1818 geboren wurde. Aus Anlass des 200. Geburtstages von Karl Marx wurde am 05. Mai 2018 eine Statue des chinesischen Bildhauers Wu Weishan enthüllt. Sie ist von der Porta Nigra aus durch eine kurze Gasse erreichbar.

Gestern hatte ich bei einem Verwandtschaftsbesuch die Gelegenheit, dort ein paar Fotos zu machen. Die Lichtverhältnisse waren zwar alles andere als Ideal und die Bilder sind auch nicht perfekt, aber dennoch möchte ich sie hier gerne zeigen. Auch, weil ich es sehr spannend finde, das in Trier eine Statue aufgestellt wird, die ein Geschenk der Volksrepublik China ist, um einen weltweit bekannten Philosophen, dessen Philosophie sehr umstritten ist und in dessen Namen viel Leid verusacht wurde. Aber, hier ist ein Fotoblog und kein Philosophie- oder Politik-Blog, daher bleibt es bei diesen Fotos….

  • Blende: ƒ/4.3
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 11 Januar, 2020
  • Blitz: Ja
  • Brennweite: 28mm
  • ISO: 800
  • Verschlusszeit: 1/60s

  • Blende: ƒ/4.3
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 11 Januar, 2020
  • Blitz: Ja
  • Brennweite: 28mm
  • ISO: 800
  • Verschlusszeit: 1/60s

Die bunte (Schein-)Welt des Wurstelpraters

In Wien gibt es den Prater. Ein Erholungsgebiet, von dem der bekannte Wurstelprater eigentlich nur ein kleiner Teil ist. Der Wurstelprater ist ein Vergnügungspark mit Fahrgeschäften, „Fressbuden“ und vielen bunten Lichtern und lauter Musik. Er verspricht kurzweiliges Vergnügen für wenige Euros, wobei manche der Fahrgeschäfte schon recht viel Geld für ein paar Minuten Vergnügen nehmen. Ja, es ist sicher eine Scheinwelt, aber einige der Fahrgeschäfte sind auch technische Meisterwerke und sicher ist die Organisation von so einem Vergnügungspark auch nicht ganz so einfach. Und es gibt dort auch viel Tradition. Und natürlich auch viele Fotomotive…

Beim fotografieren habe ich mich bemüht, eine relativ lange Belichtungszeit „aus der Hand“ zu verwenden, um die Bewegungsunschärfe zur Darstellung der Dynamik zu verwenden. Hat mal besser, mal schlechter geklappt und ging bisweilen auch zu Lasten der Schärfe….

Das Foto zeigt ein Riesenrad, im Vordergrund ist eine Achterbahn

  • Blende: ƒ/4.5
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Belichtungsvorgabe: -1EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 34mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/125s

Dasa Foto zeigt ein beleuchtetes Riesenrad

  • Blende: ƒ/4
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Belichtungsvorgabe: -1EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/100s

Dasa Foto zeigt ein laufendes, beleuchtetes Fahrgeschäft (Karussell)

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Belichtungsvorgabe: -1EV
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 32mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/30s

Das Foto zeigt eine beleuchtete, aber leere Rutsche für Rummel (mehrere Rutschbahnen nebeneinander, höher als eine normale Rutsche)

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/15s

Dasa Foto zeigt den Eingang zu einem "Alaskatrail", darüber die beleuchteten Teile von weiteren Fahrgeschäften, rechts im Hintergrund ein Baustellenkran.

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 21mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/15s

Das Foto zeigt ein bleuchtetes Fahrgeschäft

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 14mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/10s

Dasa Foto zeigt ein bleuchtetes Riesenrad

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 19mm
  • ISO: 400
  • Verschlusszeit: 1/10s

Das Foto zeigt ein beleuchtetes Fahrgeschäft, welches aus einer sich schnell rotierenden, geneigten Scheibe besteht.

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 24mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/10s

Dasa Foto zeigt das bleuchtete "Wiener Riesenrad", ein eher historisches Riesenrad

  • Blende: ƒ/7.1
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Oktober, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 19mm
  • ISO: 800
  • Verschlusszeit: 1/10s

Die drei Kandidaten

Morgen am 15. September sind hier in der Samtgemeinde Bürgermeister-Wahlen. Es kandidieren die folgenden Herren:

Alle drei Kandidaten haben Wahlplakate von sich in der Region aufgehängt, und es ist recht interessant, welche Unterscheide und Gemeinsamkeiten es gibt.

Das Foto zeigt den Bürgermeister-Kandidaten Michael Waßmann auf einem Werbeplakat auf dem FahrradDas Foto zeigt ein Werbeplakat des Bürgermeister-Kandidaten Thomas Mertens inkl. Angabe der Homepage.Das Foto zeigt ein Wahlplakt des Bürgermeister-Kandidaten Dirk NeumannDas Foto zeigt die Plakate der Bürgermeister-Kandidaten Michael Waßmann und Dirk Neumann übereinander an einer LaterneZwei Kandidaten, Dirk Neumann und Michael Waßmann, haben das gleiche, „klassische“ Format für Plakate gewählt. Der dritte Kandidat hat etwas größere Plakate, welches nicht an die Laternen passt, verwendet.

Allen drei Kandidaten haben eher klassische Herrenkleidung verwendet: Hemd und Sakko, wobei ein Kandidat auf einigen Plakaten auf das Sakko verzichtet hat. Zur Krawatte hat nur Thomas Mertens gegriffen. Er war auch der einzige, der auf dem Plakat die Adresse seiner Homepage mit angegeben hat.

Aus fotgrafischer Sicht finde ich es ganz spannend, das nur einer der Kandidaten, Michael Waßmann, die Möglichkeit den Hintergrund in seine Plakate mit einzubeziehen, genutzt hat. Die beiden anderen Kandidaten haben sich auf den Bildern freischneiden lassen. Und, er hat di eMöglichkeiten gut genutzt. Das Fahrrad symbolisiert sehr gut Aktivität für die Gemeinschaft, das Bild mit dem Raps die Verbindung mit der Region. Wobei ich es bei den Herren Waßman und Neumann schon hilfreich gefunden hätte, wenn dort auch die Homepage für weitere Informationen mit angegeben wäre.

Morgen ist Wahltag. Ich hoffe, der bessere der drei Kandidaten gewinnt. Und ich hoffe auch, das wir danach einen Bürgermeister kriegen, der nicht nur verwaltet, sondern auch gestaltet. Und der auch weiß, das er der Bürgermeister aller Menschen in der Samtgemeinde ist. Nicht nur der Bürgermeister von bestimmten Gruppen.

Noch drei Hinweise:

  • Ich habe die Wahlplakate hier in Winnigstedt verwendet und kann natürlich nicht ausschließen, das die Kandidaten noch weitere Motive plakatiert haben. Bewusst wahrgenommen habe ich sie aber nicht.
  • Auch die Grünen, welche Michael Waßmann unterstützen, haben plakatiert. Allerdings ein Themen-Plakat mit Texte.
  • Ich weiß nicht, wie lange die Wahlwerbungs-Internetseiten noch aktiv bleiben.

Sechs Schwarz-/Weiß-Fotos aus Mattierzoll

Zu Winnigstedt gehört auch der Ortsteil Mattierzoll. Unter dem Schlagwort Mattierzoll gab es hier schon öfter Fotos aus Mattierzoll. Und trotz sicher nicht optimalem Wetter habe ich heute morgen auch wieder ein paar Fotos in Mattierzoll gemacht. Es sind Bilder, die vor allem das alte Zeigen.  Es gibt in Mattierzoll leider viele leerstehende Industriegebäude, aber auch ein paar heute bewohnte Gebäude, die einst zu anderen Zwecken gebaut wurden. Das liefert viele Motive, aber irgendwie auch das Gefühl, in einem sterbenden Ort zu sein. Aber vielleicht wird es ja auch irgendwann in Mattierzoll wieder etwas neues geben.

Das alte Bahnhofsgebäude von Mattierzoll. Es ist aus massivem Stein, über der Eingangstür kann man die Inschrift "Mattierzoll" und klein "Reichsb." erkennen.

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 19mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/200s

Ein Fenster mit zerbrochenem Scheiben an einer Wand aus beschädigten Schieferplatten.

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 26mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/200s

Dasa alte Stellwerksgebäude von Mattierzoll

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 34mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/400s

Die Ruine einer technischen Anlage auf dem ehemaligen Industriegelände von Mattierzoll

  • Blende: ƒ/8
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 37mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/320s

Foto auf dem ehem. Industriegelände in Mattierzoll. Auf der rechten Seite sind die alten, leerstehenden Industriegebäude

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 46mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/250s

Auf dem ehem. Industriegelände in Miattierzoll. Man sieht die alten Gebäude, rechts die reste einer LKW-Waage.

  • Blende: ƒ/9
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 17 März, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 19mm
  • ISO: 160
  • Verschlusszeit: 1/500s

Mattierzoll befindet sich hier:

 

Hass

Dieses Foto ist an der historischen Stadtmauer von Nürnberg entstanden. Links die Stadtmauer, rechts der kleinen Gasse relativ normale Gebäude. Und auf einem der Gebäude die Schmiererei „Hate“, also „Hass“. Hass in einer eigentlich sehr schönen Umgebung.

Das Foto zeigt eine kleine gepflasterte Gasse an der Nürnberger Stadtmauer. Die historische Stadtmauer ist links, rechts stehen Gebäude. Das erste Gebäude hat eine rosa Fassade, etwa in Höhe eines Haltverbotschildes wurde mit schwarzem Stift das Wort "Hate" auf die Fassade geschrieben, man kann weitere Garffittis erahnen.

  • Blende: ƒ/5.6
  • Kamera: DMC-G6
  • Aufgenommen: 18 Februar, 2019
  • Blitz: Nein
  • Brennweite: 21mm
  • ISO: 250
  • Verschlusszeit: 1/60s

Das Foto ist etwa hier entstanden: